Freitag, 29.03. 19 Uhr - Gesprächsabend in Wilhelmsruh

Ein Jahr Russland… mehr als Braunbären, Wodka und Balalaika
Ein kleiner Einblick in meinen Friedensdienst mit Aktion Sühnezeichen -- Clara Schulz berichtet
Für alle Russlandliebhaber und -skeptiker und alle anderen Interessierten Über mich:Ich heiße Clara und habe im Jahr 2017 mein Abitur am GaM gemacht. Ab September habe ich in Wolgograd,dem ehemaligen Stalingrad, in Sarepta, einer deutschrussischen Gemeinde, und in einer Synagoge ein freiwilliges soziales Jahr geleistet. Bevor ich für 12 Monate nach Russland gegangen bin, stieß ich auf verschiedenste Reaktionen: Unverständnis, Skepsis, aber auch Begeisterung. Nach 12 Monaten kann ich natürlich nicht für oder über ganz Russland sprechen, aber doch einen kleinen Einblick geben und über meine persönlichen Erfahrungen in diesem faszinierenden und gastfreundlichen Land berichten. Dazu lade ich Sie und Euch gerne ein! Wer etwas über die Geschichte der Wolga-Deutschen, die Geschichte des ehemaligen Stalingrads, Gigantismus, Gastfreundschaft, Zugfahrten und vieles mehr erfahren möchte, ist herzlich willkommen!

Freitag, 10.05. 19 Uhr - Gesprächsabend in Wilhelmsruh

Church and Peace und die Europawahl
Aufruf an das Europäische Parlament: Für eine Europäische Union, die bedingungslos für Frieden und Menschenrechte eintritt!

Antje Heider-Rottwilm, OKR in i.R.,war seit 1997 Leiterin der Europaabteilung der EKD, hat ab 2008 mit der Gruppe des Laurentiuskonvents in Hamburg das Ökumenische Forum Hafen City aufgebaut. Sie lebt seit 2016 in Berlin. Seit 1980 ist sie Mitglied in der ökumenischen Kommunität Laurentiuskonvent. 2009 wurde sie zur Vorsitzenden von "Church and Peace" gewählt. Das ist ein ökumenisches Netzwerk mit einer breiten Vielfalt christlicher Traditionen, dessen Wurzeln 70 Jahre zurück liegen,also in den Diskussionen der Nachkriegszeit um den Weg der Nachfolge Jesu und die Frage der Gewaltfreiheit als christliches Zeugnis.Seitdem ist "Church and Peace" eine europäische und interkonfessionelle Plattform für Menschen aus Gemeinschaften, (Friedens-)Kirchen und Friedensorganisationen,die ihr Friedenskirche-Sein konkret leben wollen – durch Einsatz für bedrängte Menschen in Konfliktgebieten oder auf der Flucht, durch Einüben von gewaltfreiem Widerstand in bewaffneten Konflikten, durch Einsatz gegen Waffenexport und Militarisierung,insbesondere gegen die aktuell alarmierenden Entwicklungen in der Europäischen Union. "Church and Peace" umfasst heute rund 100 Einzelmitglieder und Gruppen in West-, Ost- und Südosteuropa. Es bildet seit fast 70 Jahren ein Netzwerk aus inzwischen vierzehn europäischen Ländern, darunter Albanien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien und Serbien - Gruppen in Südosteuropa,die besonders herausgefordert sind durch die wieder aufflammenden Spannungen in der Region.Überall dort sind Menschen, die in ihrem eigenen Umfeld oder in Friedenseinsätzen die Gewaltfreiheit üben und leben und das Netz als Stärkung brauchen. Die Geschäftsstelle ist auf dem Laurentiushof inDiemelstadt (Wethen), in der Nähevon Kassel. Antje Heider-Rottwilm berichtet über das Engagement von "Church andPeace", über die aktuellen Herausforderungen im Blick auf die Gefahr der Militarisierung der Europäischen Union und sie stellt Wahlprüfsteine für die Europawahlen am 26. Mai vor.