Konzerte jeweils um 18 Uhr in der Rosenthaler Dorfkirche

Sonntag, 9. Juni - Pfingstsonntag

Nordische Erzählungen

Musik von nordischen Komponisten aus Lettland,Schweden , Finnland.
Nikolay Nikolov, Viola - Rudite Livmane, Orgel

Das Duo aus Viola und Orgel bildet eine seltene aber überaus reizvolle Kombination. Jedes Instrument für sich ist facettenreich, – im Zusammenspiel versprechen beide ein außergewöhnliches und wohltuendes Klangerlebnis. Mit Werken des deutschen Barock, der Klassik, Romantik und Moderne zeigt das duo con veo die große Ausdrucksmöglichkeit dieser Verbindung. • Die musikalischen Wege der lettischen Organistin Rudite Livmane und des bulgarischen Bratschisten Nikolay Nikolov kreuzten sich in Berlin. 

Sonntag, 30. Juni

Musikalische Bilder
Mit Malte Vief , Akustik Gitarre

Malte Vief ist seit Jahren mit seinem Heavy Classic Konzept auf Tour.
In seinem neuen Programm spielt Malte Vief neue Kompositionen auf fünf verschiedenen Gitarreninstrumenten.

Ohne Rücksicht auf stilistische Grenzen zeichnet der Musiker musikalische Bilder, die aus dem Leben erzählen, den Hörer berühren und ihn in eine andere Welt entführen. In Malte Viefs Musik verschmilzt die Vielschichtigkeit klassischer Musik mit folkloristisch - populärmusikalischer Rhythmik und filmmusikalischer Emotionalität. Ob euphorisierend melancholisch oder explosiv und mitreißend – seine Musik berührt und klingt nach.

Freuen Sie sich auf einen überraschenden und lebendigen Abend voller Musik mit Herz.             

Sonntag, 21. Juli

Come away, come sweet love

Konzert für Laute und Gesang
Michael Geisler (Bariton), Daniel Kurz (Laute und Theorbe)

In diesem Konzert erklingen Werke für Gesang und Laute bzw. Theorbe (Bass-Laute), die an der Schnittstelle der Spätrenaissance zum Frühbarock in England und Itatien entstanden sind. Es ist die Blütezeit der ausdruckstarken Lautenlieder (Sololieder mit Lautenbegleitung).

John Dowland (um 1563 – 1626) ist der bedeutsamste Vertreter dieser Gattung im England des Elisabethanischen Zeitalters, ein Teil der meist strophischen Lautenlieder Dowlands fußen auf damaligen Tanzformen. Sein Aufenthalt in Italien und das Studium der dortigen Musik übten großen Einfluß auf sein Schaffen aus.

Der italienische Komponist und Sänger Giulio Romano Caccini (1551 – 1618) gilt mit seinen Sologesängen mit Begleitung der Theorbe als Erfinder der Monodie, eines neuartigen solistischen Gesangstiles der wegweisend für die Entstehung der Oper war. Die Ausdrucks- und Aussagekraft der Gesangsstimme sollte sich nun über der Begleitung eines Generalbassinstrumentes frei entfalten können.

Giovanni Girolamo (Johannes Hieronymus) Kapsperger (um 1580 - 1651) war ein italienischer Lautenist und Komponist deutscher Abstammung. Er und sein Schaffen, darunter seine wegweisenden Werke für Laute/Theorbe solo, genossen zu Lebzeiten hohes Ansehen.

Mit Werken für Gesang und Laute, sowie Werken für Laute solo möchten wir Sie auf eine Reise zur Glanzzeit dieses Instrumentes und dieser Besetzung mitnehmen.

Sonntag, 4. August

B meets T
Ensemble La Meraviglia - Vera Petry, Blockflöten - Gösta Funk, Cembalo

Noch nicht auf der Höhe ihres Ruhmes lernen sich zwei entusiastische Musiker kennen und schätzen.Beide sind in zwei nahegelegen thüringischen Fürstentümern tätig Georg Philipp Telemann als Konzertmeister in Eisenach , Johann Sebastian Bach als Hoforganist in Weimar.Ihre Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung verbindet sie ein Leben lang.

Sonntag, 15. September - Rosenthaler Herbst

Abschlusskonzert mit dem
Rimsky Korsakow Quartet aus  Sankt Petersburg  
(Russland)

Musik von Peter Tschaikowsky,

Das 1939 gegründete Rimsky-Korsakow-Quartett ist eines des herausragenden Kammermusikensembles St.Petersburgs und über die Grenzen Rußlands bekannt. Die Mitglieder des Streichquartetts sind alle Absolventen des Petersburger Rimsky-Korsakow-Konservatoriums. Seit 1990 gibt es regelmäßig Konzerte in Deutschland; seine größten Erfolge hatte es bei mehreren Konzerten im Schauspielhaus Berlin und am 9.Mai 1995 in der Berliner Philharmonie mit der deutschen Erstaufführung des Klavierquintetts von Hans Werner Henze. Im gleichen Jahr konzertierte es erstmals in der Münchner Philharmonie.

Tourneen führten die Musiker auch nach Italien. Dort gaben sie Konzerte in Rom, Mailand, Venedig und Sizilien. Sie konzertierten in Belgrad, Paris, Prag, in Polen, Luxemburg, Spanien und Nigeria.

Das Repertoire des Quartetts umfaßt klassische, romantische und moderne Musik. Das Quartett zeichnet sich auch dadurch aus, daß es Raritäten in sein Repertoire aufgenommen hat.

Zahlreiche Konzerte des Rimsky-Korsakow-Quartetts wurden von Rundfunkanstalten im In- und ausland gesendet; in Deutschland vom Sender Freies Berlin (SFB) aus Anlaß des 150. Geburtstages von Rimsky-Korsakow und am 8. Mai 1995 aus Anlaß "50 Jahre Frieden in Deutschland", Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg, (ORB), Potsdam.